• Was gibt es bei einer Anschlussfinanzierung zu beachten?

    BildNach dem Ablauf von der Zinsbindungsfrist bei einem Darlehen, wird eine Anschlussfinanzierung notwendig. Dabei kann der Kreditnehmer die Konditionen mit dem Geldinstitut neu aushandeln und unter Umständen von günstigeren Zinsen profitieren. Eine Baufinanzierung läuft in den meisten Fällen bis zu einem Zeitraum von etwa 30 Jahren, wobei die erste Frist der Zinsbindung bereits nach 10 oder auch 15 Jahren ausläuft. Danach muss eine Entscheidung für eine passende Anschlussfinanzierung gesucht werden, um die restliche Darlehenssumme begleichen zu können. Dazu sollten Konditionen genau miteinander verglichen werden, oftmals ist dabei auch geschicktes Verhandeln notwendig.
    Was beinhaltet eine Anschlussfinanzierung?
    Bei der Anschlussfinanzierung geht es um die Fortsetzung eines vertraglichen Darlehens zu veränderten Bedingungen. Dabei bleibt ein Großteil der Konditionen unberührt, da sich der Inhalt nur auf die jeweiligen Zinsen und Laufzeit bezieht. Somit stellt eine Anschlussfinanzierung kein neues Vertragsverhältnis dar. Mit dem Start akzeptiert der Kreditnehmer den bestehenden Vertrag und die neuen Finanzierungskonditionen.
    Variante wählen- Prolongation oder Ablösung
    Eine gängige Variante der Anschlussfinanzierung stellt die Prolongation dar. Hierbei handelt es sich um eine Verlängerung des bestehenden Vertrags bei der Bank. Das Geldinstitut ist verpflichtet sich beim Kreditgeber zu melden und zwar drei Monate vor Ablauf. Dabei muss erläutert werden, wie die neuen Konditionen aussehen und wie der Umfang aussieht. So ist es zum Beispiel möglich eine Sondertilgung mit aufzunehmen, um den Kredit schneller tilgen zu können. Ob die Anschlussfinanzierung nun mit dem derzeitigen Finanzpartner fortgeführt wird oder ein anderes Geldinstitut ins Spiel kommt, entscheidet der Kreditnehmer. Wichtig ist es allerdings, sich frühzeitig zu informieren und verbesserte Konditionen ausfindig zu machen. Noch am Stichtag der bestehenden Anschlussfinanzierung kann eine Umschuldung in Angriff genommen werden. Diese bedeutet den Wechsel zu einem anderen Geldinstitut. Somit ist zwar der Aufwand größer, doch dieser kann sich durchaus bezahlt machen, denn bereits ein geänderter Zinssatz um gerade einmal 0,1 Prozent kann bei einen hohen Kreditsumme eine Ersparnis ausmachen.
    Ermitteln von Konditionen durch Bankenvergleich

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    Häufig bedeutet eine Umschuldung auch günstigere Konditionen, allerdings scheuen sich viele Kreditnehmer davor. Zudem wird befürchtet, dass die Zusammenstellung der jeweiligen Unterlagen sehr zeitaufwändig ausfällt und das neue Geldinstitut die Immobilie viel schlechter bewertet. Doch in den meisten Fällen wäre eine Prüfung per Gutachten für die Bank sehr aufwändig und teuer.
    Durch die neue Wohnimmobilienkreditrichtlinie wird eine Verlängerung des Kredites mit zunehmendem Alter deutlich schwieriger. Doch dafür gibt es Lösungen, denn mit einer günstig ausfallenden Anschlussfinanzierung kann bei einer bestehenden Baufinanzierung durchaus einige Tausend Euro eingespart werden. Dazu müssen nur verschiedene Bankangebote miteinander verglichen werden. Dies ist beim online-Bankenvergleich bei www.umschuldungsprofi.de möglich.
    Frühzeitige Planung
    Um die Kündigungsfristen bei einem Darlehensvertrag ausfindig zu machen, sollten dazu die jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelesen werden. Hier ist genau geregelt, wie die konkrete Mindestkündigungsfrist aussieht. Häufig reichen vier bis sechs Wochen aus, um auf geänderte Konditionen oder attraktive Angebote zu reagieren. Das neue Geldinstitut benötigt dazu noch etwas Zeit, um bei der derzeit noch gültigen Bank die Hintergründe der Finanzierung und Bonität zu prüfen. Außerdem will sich das zukünftige Institut einen genauen Überblick über die Immobilie und Offerte machen. Den festen Zeitpunkt vom Fristablauf, sollte unbedingt rot im Kalender eingetragen werden, damit rechtzeitig passende Angebote eingeholt werden können, um am Ende eine günstige Anschlussfinanzierung zu bekommen.

    Forwarddarlehen

    Um sich den besonders attraktiven Marktzins von heute zu sichern, kann man die Anschlussfinanzeirung bereits bis zu 5 Jahre vor Ablauf abschließen. Auch wenn die Bank bei längerer Forwardperiode einen Zinsaufschlag kalkuliert, ist die Risikoabsicherung durch eine frühzeitige Forwardvereinbarung bei dem bestehenden Niedrigzins einen Gedanken wert.

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    Informatives vom Umschuldungsprofi – Heute Thema – Anschlussfinanzierung

    wurde veröffentlicht auf dieser Content Seite am November 18, 2016 in der Rubrik Presse - News
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