• Heute, am 28. April, jährt sich der Geburtstag des deutschen Komponisten, Textdichters, Sängers, Musik- und Bühnenverlegers Willi Kollo zum 112. Mal – das „Salzburger Ballorchester“ erinnert.

    Bild„Was immer auch der Nachwuchs treibt,
    ob Rock er, Chacha, Mambo schreibt:
    Kollo bleibt!“

    Das war der Werbespruch der Firma Willi Kollos in den 50er Jahren.

    Das „Salzburger Ballorchester“ erinnert an den Geburtstag des berühmten deutschen Komponisten, Textdichters, Sängers sowie Musik- und Bühnenverlegers.

    Willi Kollo war der Sohn des Komponisten Walter Kollo – amtlicher Name Kollodzieyski – und fiel zunächst durch sein literarisches Talent auf, das sich schon in jungen Jahren zeigte.
    Der begabte Textdichter zeigte auch früh seine Neigung zum Unterhaltsamen:
    eine Anekdote berichtet von einer Probe des Chansons „Eine Frau wie ich, ist ’ne Sache für sich“, zu dem Willi Kollo im Alter von 17 Jahren den frechen und „gewagten“ Text geliefert hatte.
    Während dieser Probe wollte der Theaterdirektor – der den jungen Kollo bis dahin nicht persönlich getroffen hatte – den Textdichter aus dem Zuschauerraum schicken, da er um seine Moral besorgt war…

    Vater und Sohn Kollo waren als Komponisten Konkurrenten; der Vater hätte Willi gerne als Jurist gesehen und war deswegen mit dessen künstlerischer Laufbahn nicht einverstanden.
    Willi fand jedoch einen Ausweg und wurde nicht nur als Textdichter, sondern auch als Komponist unter dem Pseudonym „Edgar Allen“ erfolgreich.
    Zwischen 1923 und 1928 kam es dann doch zu einer Zusammenarbeit der beiden Kollos: Willi liefert die Texte zu der Musik seines Vaters.

    Danach gingen Vater und Sohn auch als Komponisten eigene Wege, was auch Willi sehr erfolgreich tat: er schuf sowohl zahlreiche Einzeltitel als auch Evergreens für verschiedene UFA-Tonfilme.

    Antje Engler ist die Gründerin des „Salzburger Ballorchesters“, einer Formation, die sich schon seit mehr als 20 Jahren mit klassischer Unterhaltungsmusik befasst. Sie denkt an einige ihrer Lieblingsmelodien von Willi Kollo:
    „Zu meinen liebsten Willi-Kollo-Melodien gehören „Ich hab eine kleine Philosophie“ – das war auch eine der Lieblingsstücke von Hans Albers – das alte Berliner Lied „Das war sein Milljöh“ – vor allem in der schönen Aufnahme mit Paul Heidemann und Theo Mackeben am Bechstein-Flügel – der Titelsong des gleichnamigen Films „Zwei in einer großen Stadt“ und das sehr romantische Lied „In deine Hände leg ich mein ganzes Glück“.

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    „Unter dem Titel „My heart was sleeping“ ging dieses wunderschöne Lied im Jahr 1936 durch ganz Europa und bis in die USA,“ ergänzt Alexander Engler, der musikalische Leiter des „Salzburger Ballorchesters“.

    Der Schwank mit Musik „Lieber reich, aber glücklich“ war eine Gemeinschaftsproduktion von Vater und Sohn Kollo im Jahr 1933.
    „Eine Geschichte zu diesem Werk macht mir Willi Kollo besonders sympathisch,“ erzählt Antje Engler:
    „Willi Kollo machte aus dem Titel des Bühnenwerkes die Zeile „Lieber KEIN Reich, aber glücklich“.
    Das brachte ihm prompt Ärger mit Goebbels und ein Auftrittsverbot ein.
    Als Komponist und Textdichter durfte er zwar weiterarbeiten, aber die Zwangspause für Auftritte dauerte bis zum Ende des 2. Weltkrieges.“

    Im Jahre 1935 schloss Willi Kollo mit Marielouise Herting den Bund der Ehe.
    Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor: Marguerit und René.

    In der Zeit nach 1945 bewies Willi Kollo seine künstlerische Vielseitigkeit und Kreativität:
    er steuerte ein Unterhaltungsprogramm zum Nordwestdeutschen Rundfunk, damals unter englischer Oberhoheit, bei.
    Außerdem saß er mit seinem Programm FAUST III wieder selber am Flügel – im neu gegründeten Kabarett „Bonbonniere“ – und trat mit der Gründung eines eigenen Musikverlages in die Fußstapfen seines Vaters.

    Willi Kollo wurde 1970 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet und verstarb am 04. Februar 1988 in Berlin.

    Quelle: http://www.kollo.com/kollographie/willi-kollo/1/
    Bild: wikipedia

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    Engler Entertainment Musikproduktionen bietet seit 1993 Musikensembles und Musikprogramme für Konzert und Event, Firmenfeier, Incentive und Weihnachtsfeier im Raum Deutschland, Österreich, Schweiz.
    Besonders beliebt sind das „Zauberflöten Quartett“ mit seinem Programm „Der Heitere Mozart“ und das „Salzburger Ballorchester“, das gerne als Tanz- und Unterhaltungsorchester sowie für Operettenkonzerte mit Gesangssolisten engagiert wird.

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    Das „Salzburger Ballorchester“ erinnert an den Geburtstag von Willi Kollo (*28.04.1904 in Königsberg)

    wurde veröffentlicht auf dieser Content Seite am April 28, 2016 in der Rubrik Presse - News
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