• Outsourcing ist im Regelfall das „Auslagern“ von Arbeit. Es geht also darum, Arbeiten und Strukturen, die man bisher selbst erbracht hat, an externe Dienstleister abzugeben.

    Damit das sinnvoll ist, sollte folgende Frage gestellt werden: Kann ich durch Outsourcing Geld sparen? Fällt die Antwort positiv aus, so kann man mit Hilfe von Outsourcing natürlich Geld sparen.

    Aber um das überhaupt beantworten zu können, muss die eigene Arbeit beziffert werden können. Dies wird mit Hilfe der sogenannten Opportunitätskosten sichergestellt, auch bekannt als „Alternativkosten“. Damit werden schlichtweg entgangene Erlöse bezeichnet. Im Grunde bedeutet dies nichts anderes, als das: Wenn ich Aufgabe A mache, dann kann ich Aufgabe B nicht bearbeiten. Da ich aber mit Aufgabe B mehr Geld verdiene, lohnt es sich, Aufgabe A outzusourcen. Im Grunde geht es also darum, die eigene Arbeitskraft zu optimieren und nur noch die profitabelsten Aufträge zu bearbeiten.

    Analysieren
    Erst einmal muss man somit feststellen, was man alles macht und welche Aufträge einem dadurch entgehen. Bei welchen Arbeiten davon bin ich Experte, bei welchen würde ich durch Outsourcing Geld sparen? Wo würde Outsourcing Qualitätseinbußen bringen? Gerade hier lohnt Outsourcing eigentlich nicht, aber bei Arbeiten, die nicht so hochwertig ausfallen, bei denen ich selbst nicht so gut bin und die deshalb relativ viel Zeit kosten und bei denen ich nicht viel verdiene, da lohnt Outsourcing. Es gilt also, sich in der Regel auf die eigenen Hauptkompetenzen zu konzentrieren und für andere Arbeiten externes Know-How einzukaufen.

    Beispiele bezüglich Outsourcing
    Bei der Arbeit von Selbstständigen im Netz ist es wichtig, Outsourcing zu betreiben. So ist ein Webseitenprogrammierer zwar gut darin, die Webseiten zu programmieren, wenn es aber um den Inhalt, also den Text, geht, dann ist dem Programmierer dafür entweder seine Fähigkeit zu schade oder er kann nicht gut und schnell schreiben. Hier lohnt es sich, einen Content-Writer zu engagieren, der die notwendigen Aufgaben übernimmt.
    Ein weiteres Beispiel ist das Outsourcing bezüglich der Technik. Das kann dadurch geschehen, als dass man für diverse Anwendungen bereits programmiere Software nutzt, als da wären WordPress oder diverse Editoren. Wenn man das selbst programmieren würde, würde man sehr viel Zeit benötigen, die man an der Stelle hätte in die eigentliche Arbeit stecken können.

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    Eine weitere Möglichkeit, mit der Outsourcing wahrscheinlich am häufigsten erklärt wird, ist das Anschaffen eines virtuellen Assistenten. Dieser kann diverse Aufgaben, beispielsweise Telefonate, Katalogisierung von Daten oder das Erstellen von Statistiken übernehmen. Das Paradebeispiel schlechthin ist hier wohl der indische Telefonberater, der bei diversen Hotlines anzutreffen ist. So ruft man zwar eine deutsche Firma an, der Service-Berater am anderen Ende der Leitung jedoch sitzt, lebt und arbeitet gerade in Indien und ist auch Inder. Sein Vorteil ist, dass er sich mit der Materie auskennt, halbwegs gut Deutsch spricht und in einem Niedriglohnland lebt. Hier wäre vielleicht noch zu sagen, dass Indien einen größeren Dienstleistungssektor (tertiärer Sektor) hat als Deutschland.

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    Outsourcing für Selbständige im Netz

    wurde veröffentlicht auf dieser Content Seite am Februar 17, 2014 in der Rubrik Finanzen
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