• Wird Karies nicht rechtzeitig behandelt kann dies weitreichende Folgen für die gesamte Zahnapparatur haben. Es kann nämlich zu einer Wurzelentzündung kommen. Dabei dringen die Kariesbakterien bis ins weiche Innere des Zahnes vor und befallen den Zahnnerv. Über die Nerven breiten sich die Bakterien aus und greifen die Zahnwurzel an. Über die Wurzelkanäle kann sogar eine Ausweitung auf die Kieferknochen erfolgen. Solche Wurzelentzündungen entstehen jedoch nicht immer durch Karies, wenngleich dies der mit Abstand häufigste Fall ist. Auch Wachstumsstörungen oder Unfälle kommen als Ursache dafür in Frage. Wird eine Wurzelentzündung frühzeitig erkannt, kann mittels einer Wurzelbehandlung der betroffene Zahn in aller Regel gerettet werden. Dabei ist es wichtig, dass der Zahnarzt zunächst feststellt, ob der entzündete Zahn noch lebt oder bereits abgestorben ist. Bei abgestorbenen Zähne ist beispielsweise keine Reaktion mehr auf Temperaturen festzustellen. Ist der Zahnnerv nur entzündet, löst zum Beispiel Kälte immer noch Schmerzen aus. Bei einer Wurzelbehandlung bzw. genauer Wurzelkanalbehandlung wird der Zahn geöffnet und die entsprechenden Kanäle gereinigt. Problematisch ist dabei, dass manchmal die Wurzelkanäle sehr verästelt sind und damit schwer zugänglich. Ist die Reinigung der Kanäle erfolgt, werden die entstandenen Hohlräume wieder verschlossen.

    Wiederholung möglich

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    In manchen Fällen erreicht die Wurzelbehandlung aufgrund der verzweigten Kanäle nicht immer beim ersten Mal den gewünschten Erfolg. Dann sollte eine Wiederholung der Behandlung stattfinden. „Die so genannte Revision der Wurzelbehandlung eröffnet für Zahnarzt und Patient eine zweite Chance, wenn die erste Behandlung nicht hundertprozentig erfolgreich war“, sagt Carsten Öztan von der Zahnklinik Berlin. Sollte auch die Revision nicht von Erfolg gekrönt sein, bleibt noch die Möglichkeit der Wurzelspitzenresektion. Dabei wird nicht über den Zahn auf die Wurzel zugegriffen, sondern von außen übers Zahnfleisch. Bei der Wurzelspitzenresektion wird die Spitze der Wurzel über den entzündeten Bereich hinaus entfernt. Diese Möglichkeit wird ergriffen, wenn ein stark entzündeter, oftmals vorher bereits wurzelbehandelter Zahn erhalten werden soll. Wie die Wurzelbehandlung dient also auch die Wurzelspitzenresektion dazu, Zähne zu erhalten anstatt sie zu ziehen.

    Beste Vorbeugung: Zahnpflege

    Der beste Schutz gegen eine notwendige Wurzelbehandlung oder Wurzelspitzenresektion ist immer noch die richtige Zahnhygiene gepaart mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Nur so kann Karies so früh erkannt werden, dass sie keinen weiteren Schaden anrichtet und nicht nur den Zahnschmelz, sondern auch die Wurzel befällt.

    Zahnklinik Ost
    Carsten Öztan
    Dörpfeldstraße 46

    12489 Berlin-Adlershof
    Deutschland

    E-Mail: kontakt@zahnklinik-ost.de
    Homepage: http://www.zahnklinik-ost.de
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    Wurzelbehandlung statt Zähne ziehen

    wurde veröffentlicht auf dieser Content Seite am Oktober 27, 2013 in der Rubrik Gesundheit
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